Entstehung

Die Initiative für den Abriss des Grenzzaunes und die Markierung der Grenze durch Kunstwerke ging im Juli 2004 von Oberbürgermeister Horst Frank und Stadtammann Josef Bieri aus. Zwei Jahre später wurde der Grenzzaun abgerissen.

Verwirklicht wurde die Idee von Johannes Dörflinger und der Dörflinger Stiftung. Die Skulpturen der Kunstgrenze wurden im April 2007 im Rahmen eines grenzüberschreitenden Bürgerfestes den Städten Konstanz und Kreuzlingen übergeben.

Die Kunstgrenze hat das Grenzareal verwandelt. Solange der Grenzzaun die Landschaft zerschnitt, war die Schönheit des Geländes am Ufer des Bodensees kaum wahrnehmbar. Es ist ein Ort entstanden, der zum Verweilen einlädt.



Das Projekt „Kunstgrenze" wurde im Jahr 2012 beim Europäischen Kongress in Strassburg präsentiert. Weltweit ohne Vorbild wird hier ein Grenzverlauf zwischen zwei Ländern durch Kunstwerke sichtbar gemacht.
 
Grenzen sind paradox. Sie trennen und verbinden. Zwischen Konstanz und Kreuzlingen, zwischen Deutschland und der Schweiz